9 Tips deinen Alltag mit deinen Kindern zu entstressen

Eine Betreuung zu Hause ist auch nicht unbedingt gut, nur weil man Mutter oder Vater des Kindes ist.

Wenn der Tag beginnt, deine Gedanken und Verhaltensweisen schon auf „Power“ und „Action“ getrimmt sind, ist stress auch vorprogrammiert. Wir werden laut, sind vielleicht unfair und grob zu unseren Kindern, usw. In slochen Situationen wissen wir alle das die Kinder dann auch noch ihre Bedürfnisse haben und wir sie ihnen nur gestresst erfüllen.

Genau dann, wenn dein Kind zu dir komm und du merkst „BOAAA, jetzt werd ich ja noch genervter!“. –>Jetzt sofort mal durchatmen. Überleg dir ob dich dein Partner vielleicht kurz mit den Kindern ablösen könnte. Wenn nicht, dann ist arbeit an dir gefragt. Genau das ist die Chance über dich hinauszuwachsen. Du hast tausend Gedanken, Ängste und Sorgen im Kopf und genau jetzt will dein Kind dich. DAS IST SUPER!

Hier sind meine 9 Tips deinen Alltag mit deinen Kindern zu entstressen

  1. Hör deinem Kind zu und erfülle sein Bedürfniss. Will dein Kind aber etwas von dem du denkst es ist jetzt schlecht (z.B. Fehrnsehen oder Süßigkeiten), nimm dein Kind auf den Arm oder Schoß und kümmer dich um sein emotionales Bedürfniss nach Nähe. Ich frage z.B. vorher ob ich mit meiner Tochter mal auf der Coutch schmusen oder sie einfach in den Arm nehmen soll. Schaffe Nähe zu deinem Kind, Lies ihm ein Buch vor anstatt Fehrnsehen, Schneidet Obst oder Gemüse zusammen und esst es gemeinsam (Meine Tochter füttert mich gerne ;)), das kostet Dich nur 20 Minuten und danach sieht die Welt wieder besser aus.
  2. Sieh nicht so viel Fern, auch weniger Nachrichten. Es sind alles Dinge, die dich von dir ablenken und die sehr oft schlechte Gedanken verursachen (Krieg, Terror, etc). Anstatt dich „abzulenken“ (auch mit einem Roman lesen, ständig Essen, ständig Sport, usw.) kannst du mal versuchen dich selbst in der Wut, Traurigkeit mal auf Video (z.B. mit dem Handy) aufzunehmen oder einfach alles gleich aufschreiben (ich habe geschrieben), dies öfter anschauen und analysieren.
  3. Schreibe alles andere auf was dich sonst so Belastet. Besonders Abends, wenn du schlecht einschafen kannst. So kannst du im Kopf aufräumen und dich mit deinen Problemen auseinandersetzen. Dann kannst du jede Handlung hinterfragen: „bringt mich das was ich da tue zu meinem Ziel?“ z.B. Wunschgewicht, Friedlicher Umgang mit den Kindern, usw. Die Lösungen kommen dann während dessen oder etwas später von allein, aus deinem inneren Bauchgefühl.
  4. Eine Mutter braucht auch ihre Auszeiten und sie darf es auch sagen. Deine Kinder, welche ab einem angemessenen Alter nicht mehr so stark auf ihre sofortingen Bedürfnisse bezogen sind, lernen dann rücksicht zu nehmen: „Meine Eltern haben auch bedürfnisse und gefühle“. Ich sage auch manchmal zu meinen Töchtern: „Mädels, ich muss mich mal kurz hinlegen und die Augen schließen, damit es mir wieder besser geht.“ – Mein Powernap  *grins*.
  5. Zauber dir mit absicht ein Lächeln ins Gesicht: Grinse auch wenn du schlecht gelaunt bist, grinse z.B. 5 Minuten während du den Haushalt machst. Irgendwann lachst du über dich selbst und bist fröhlicher. Übe es jeden Tag! Wenn du dich dabei erwischst dass dein Mundwinkel nach unten geht, dann erlaube dir mehrmals zu grinsen. Ich weiss es ist schwer. Besonders am Anfang wenn die Kinder daheim sind und du etwas wichtiges zu erledigen hast, aber genau in dem Moment kommen die Kinder und wollen deine Aufmerksamkeit. Schenke sie ihnen mit einem ehrlichen lächeln.
  6. Miste Dein Leben aus. Z.B. unwichtige E-Mail Newsletter abbestellen, „Bitte Keine Werbung“-Schild an den Briefkasten, Kleiderschrank, Küchenschränke, Wohnzimmer, Dachboden, Keller usw. Alle „Kleinigkeiten“ können zu einem riesen Stressaufbau führen wenn sie sich anhäufen. Wir regen uns dann auf, dass es diesmal zu viel oder zu wenig Werbezeitschiften waren, das schon wieder so ein Newsletter im Postfach ist der uns stört, das der Schrank bald auseinander Platzt und das Zimmer irgendwie vollgestellt ist usw. Schaff dir Platz, das befreit so enorm und lässt dich entspannen.
  7. Schaffe Dir mehr Freiraum zwischen Terminen. Plane nie (wenn möglich) zu enge Terminfolgen. Weder geschäftlich noch privat. Es kann immer eine Verzögerung vorkommen, wie z. B. Stau auf der Straße oder deine Kinder, die ihr Spiel nicht so schnell beenden möchten oder das sie plötzlich noch Hunger bekommen usw.
  8. Mach wenn möglich täglich ein bisschen Sport und esse viel „einfache“ Nahrung wie Obst und Gemüse aber nicht in Hetze, die Reste deiner Kinder 😉 Du musst deinen Körper so „auftanken“ als wäre er eine zarte Blume die die besten natürlichen Substanzen zum wachsen braucht. Also mach dir bewusst was du isst. Nur wenn es deinem Körper gut geht, dann kann dein Gehirn mehr leisten, als du dir vorher je vorgestellt hast. Das klingt hart, aber das ist die Wahrheit, nur wenn es DIR gut geht, kannst du für andere und deine Kinder da sein und ihnen gut tun.Und zu guter Letzt:
  9. Weniger denken, mehr Fühlen (Intuition!!!). Hör dir diese leise Stimme die in dir ist genau an. Du darfst ihr vertrauen, das ist der sanfte Ruf nach dem richtigen Weg.

Ich hoffen, dass diese Anregungen für dich eine Inspiration sind. Sicher sind sie nicht perfekt, aber es gibt sehr viel was du tun oder eben auch lassen kannst, um Ruhe zu erlangen. Negativer Stress bring dein Familienleben durcheinander und ist sicher einer der schlimmsten Krankmacher unserer Zeit. Es lohnt sich dies zu erkennen und eine andere Richtung einzuschlagen.

Noch ein kleiner Tip: positive Glaubenssätze aufsagen, d.h. Affirmationen. Also du sagst dir positive Sachen wie z.B. „Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich“. (Dazu gibt es viele tolle Blogartikel und Youtubevideos).

Im Endeffekt möchte ich dir eines mit auf den Weg geben: Die Kinder-Selbstbetreuung ist mit wenig stress machbar, wenn Du bereit bist, Abstriche zu machen und an deinen Schwächen zu arbeiten. Was der Familie passt und wie ihr glücklich seid, das ist sowieso das Beste für dich und die Kinder.

Alles Liebe

Olga

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